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Schwarze Schwäne
Nein, nicht auf der Alster, sondern im Theater vom 17.04. bis 19.04.2026 zeigt das Hamburger Sprechwerk in der Claus-Groth-Str. das Stück "Schwarze Schwäne" von Christina Kettering in einer Eigenproduktion der Reihe "Wortgefechte". Das aktuelle Thema widmet sich dem Thema Pflegebedürftigkeit mit allen Tücken. Zwei Schwestern. Eine pflegebedürftige Mutter. Die Jüngere nimmt sie bei sich auf – aus Pflichtgefühl, aus Nähe, aus dem Wunsch, es richtig zu machen. Doch zwischen Kindern, Haushalt und Pflege gerät sie an ihre Grenzen. Abhilfe soll Rosie schaffen: ein humanoider Pflegeroboter. Präzise, lernfähig, unermüdlich. Rosie übernimmt die Versorgung, ordnet den Alltag, beruhigt die Lage. Doch je besser Rosie funktioniert, desto mehr verschiebt sich das
Tag der Geschichtswerkstätten 19. April 2026
Programm der Geschichtswerkstatt St. Georg zum Tag der Geschichtswerkstätten 2026:
13.30 – 15.00 Uhr Führung: St. Georger Stiftsleben - vom Amalien-Stift über das Hartwig Hesse Stift bis zum Heerleinstift
Treff: Amalienstift, Stiftstr. 65 barrierefrei und kostenlos
15.00 – 18.00 Uhr offenes Archiv bei Kaffee und Kuchen - Bücher, Fotos und Zeitungsausschnittarchiv zum Anschauen und selber suchen
15.15 – 15.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung: St. Georger Stifte
16.00 – 16.30 Uhr Vortrag zu 200 Jahre Hartwig-Hesse-Stift mit Maik Greb
17.00 – 17.20 Uhr Lesung aus dem Buch: Alt genug für neue Wege – 175 Jahre Amalie-Sieveking-Stiftung
17.45 – 18.30 Uhr Michael Joho präsentiert Interessantes und Kurioses zu St. Georg
Eine Information der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.
Hansaplatz 9, 20099 Hamburg
Telefon: +49 40 571 386 36
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.gw-stgeorg.de
Schenefelder Aktivitäten mit dem Thema VERFLECHTUNG vom 30.01. - 11.04.2026 mit Heidegrit Gröning, Künstlerin aus Hamburg St.Georg
Der Kunstkreis Schenefeld wurde vor 52 Jahren gegründet. Schon zwei Jahre später, 1975 wurden die "Schenefelder Aktivitäten", eine juryfreie Ausstellung für alle Mitglieder, veranstaltet. Anfangs betrug die Beteiligung 20 Personen und steigerte sich im Laufe der Jahre auf 60 Teilnehmer*innen mit über 100 Arbeiten.Mitglieder und Gäste der Kunstkreises Schenefeld sind:
KARIN VON APPEN. KIRSTEN BERG. BARBARA BÜLOW-ROSIN. HEIKE BLANCK. ULLA CREMER. THOMAS DAWIDEIT. GERDA FREYTAG-PERMIEN. RAINER GARBE. PETRA GIEFFERS. HEIDEGRIT GRÖNING. JUTTA HAAR. KARIN HARDERS. THOMAS HEUER. ANDREA KOHRN. SONJA KOTTNIK-TIMMERMANN. HANNA MALZAHN. RENATE MÖLLER. MARINA NOWAK JULIA OERTLE.
Frühjahrsmesse in der Koppel 66 vom 27. - 29. März 2026
Drei Tage Kunst, Handwerk und Design in Hamburg-St. Georg erleben. Die Künstler der Koppel laden ein zu ihrer alljährlichen Frühjahrsmesse zu der sie 40 Gastausstellerinnen und Gastaussteller aus ganz Deutschland erwarten. Zur Präsentationen der Werke sind alle festen 16 Ateliers geöffnet und die gesamte Fläche der historischen Maschinenfabrik verwandelt sich in eine Messe. Gemeinsam wird hier die Vielfalt von Kunst, Handwerk und Design zelebriert: wie Mode, Schmuck, Hüte, Kosmetik, Taschen, Schuhe, Malerei, Fotografie sowie Schönes und Nützliches aus Keramik, Papier, Textilien und Holz. Eine Fülle an Kreationen, um den vier Wänden, sich selbst oder anderen etwas Charaktervolles und Bereicherndes zu schenken.
Und außerdem:
Sa, 28.03.2026 ab 12 Uhr,
Kunst-Design-Tombola.
Mit ein wenig Glück ist eines der gestifteten Unikate zu gewinnen.
Wann: 27.03. bis 29.03.2026,
Freitag bis Sonntag 11 bis 19 Uhr
Wo: Eingang via Lange Reihe 75, 20099 Hamburg
Eintritt: 3 €, Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt,
ab 18 Uhr freier Zugang zur Messe
Künste - Frauen - Netzwerk 100 Jahre GEDOK - Veranstaltungen
Die GEDOK wurde 1926 als "Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen" in Hamburg von der Mäzenin Ida Dehmel (1870–1942) gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts waren Frauen im Kunstbetrieb noch deutlich benachteiligt: Akademien öffneten sich nur zögerlich für Studentinnen, Ausstellungs- und Fördermöglichkeiten blieben meist Männern vorbehalten. Mit der GEDOK schuf Dehmel ein einzigartiges Netzwerk, das Künstlerinnen Sichtbarkeit und Unterstützung bot. Hamburger Malerinnen Anita Rée (1885–1933), Alma del Banco (1862–1943) und Gretchen Wohlwill (1878–1962) zählten ebenso zu den Gründungsmitgliedern wie zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, unter ihnen die Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867–1945), die Schriftstellerinnen Ricarda Huch (1864–1947) und Else Lasker-Schüler (1869–1945). Sie alle prägten als Mitglieder die Ausrichtung der Gemeinschaft. Während des Nationalsozialismus wurde die GEDOK gleichgeschaltet, jüdische Künstlerinnen ausgeschlossen und Ida Dehmel selbst aus der Organisation gedrängt. Dennoch

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."















