Die 17. Ausgabe "Be Well in Hamburg St. Georg" ist erschienen  

St. Georgs Stadtteilführer für 2026/27

 

Jetzt verfügbar
    - unverwechselbar und individuell -

Leserbrief

Liebes Be Well in St Georg Team,
 
auch die 17. Ausgabe von Be Well in St.Georg bietet wieder Informationen, Orientierung, Tipps und spannende neue Geschichten über den bunten Stadtteil Hamburgs.
Für mich immer wieder  eine Fundgrube an Adressen und erprobten Tipps. Der Redaktion sei Dank für diesen besonderen und sogar kostenlosen Stadtteilführer.
Auch für Hamburg Besucher:innen eine unerlässliche TIPP-Quelle für St.Georg. Und man kann  jede Ausgabe so handlich &  bequem aus der Westentasche zaubern. 
 
Herzliche Grüsse
Rainer Neumann, Autor 
   

Dragomirs Spruch der Woche
frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."

   

Obwohl er in Dortmund geboren wurde, ist man versucht Peter Rühmkorf als Hamburger Dichter zu bezeichnen. Früh führte ihn das Leben in norddeutsche Gefilde, und etliche Jahrzehnte lebte er in Övelgönne, unmittelbar am Elbstrand. Das Fernglas, mit dem er von seinem kleinen Balkon das Leben beobachtete, symbolisiert gewissermaßen seinen politisch kritischen Blick auf die Welt und ihre Zusammenhänge. Seine spitze polemische Feder, die in den"'aufgeklärten Märchen", Essays, Reden und vor allen Dingen in seinen Gedichten zu finden ist, war aus den gesellschaftlichen Geschehnissen der 60er und 70er Jahre und dem widersprüchlich-lebendigen Literaturbetrieb nicht wegzudenken.

Peter Rühmkorf ließ sich nie parteipolitisch einengen, er hatte seine ganz eigene poetische Antwort auf Erlebtes und Gesehenes - oft von skurriler Komik und gespickt mit sprachlicher Virtuosität und verblüffenden Wortneuschöpfungen.
Lessings Minna von Barnhelm stellt die Frage: "Kann man nicht auch lachend ernsthaft sein?" Peter Rühmkorf beantwortet sie in seinem wunderbaren Werk eindeutig mit einem Ja!
Maria Hartmann wirft am Freitag, den 10.März 2023 einen frischen Blick auf Leben und Schaffen des Künstlers und liest im Hamburger Sprechwerk in der Klaus-Groth-Str. 23 um 19 Uhr.
Tickets via web: https://sprechwerk.hamburg

Foto©Wolfgang Igl

   

Mit freundlicher Unterstützung von

   

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