Einige Informationen zu den Stücken im SchauSpielHaus und Malersaal
Ostern: wegen der großen Nachfrage steht das Familienspektakel »Die Stadt der Träumenden Bücher« von Walter Moers noch einmal vom 3/4 bis 6/4 auf dem Spielplan. Rocko Schamoni, häufiger und beliebter Gast im SchauSpielHaus, zeigt am 26/4 eine Quersumme seines musikalischen und literarischen Schaffens auf der Großen Bühne. In drei letzten Vorstellungen beleuchtet »Société Anonyme« von Rimini Protokoll in einem besonderen Setting verschiedenste Aspekte von Anonymität (9-11/4). Und lynn t musiol und Gäste kommen am 30/4 ein letztes Mal in der Lecture Performance »BUCCI ×꒰(·‿·)꒱« zusammen.
Die Regisseurin Claudia Bauer, bekannt für ihre starken Zugriffe auf Stücke, arbeitet zum zweiten Mal am Deutschen SchauSpielHaus, nachdem sie in der Spielzeit 2023-24 »Die Schattenpräsidentinnen. Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es sieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten.« inszenierte.
Auf der Grundlage von Michail Bulgakows dystopischer Novelle »Hundeherz« beschäftigt sie sich mit Themen der Optimierung des menschlichen Körpers und Geistes, die sich gegenwärtig zu einer weltweiten Industrie entwickelt. Die Theaterfassung von Armin Petras spielt in naher Zukunft in einer Art „Gotham City“. Claudia Bauer inszeniert mit großem Ensemble, multimedial und mit einer spektakulären Hunde-Puppe. Uraufführung ist am 24/4 im Großen Haus.
Mit dem partizipativen Projekt »Lipstick Quings Revolution« verabschiedet sich der Autor und Theaterpädagoge Michael Müller vom SchauSpielHaus, dessen Programm er mit seinen Initiativen für Jugendliche und junge Menschen über drei Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt hat. Gemeinsam mit drei queeren Performer*innen hinterfragt er eingeübte Geschlechterrollen und den gesellschaftlichen Anteil bei der Definition von „Geschlecht“. Die Uraufführung ist am 17/4 im RangFoyer.
In neuen Folgen der Diskursformate empfangen die bewährten Gastgeber*innen neue Gäste:
Lukas Bärfuss spricht mit dem Soziologen Steffen Mau über „Demokratie und Grenzen“ (»Zukunft der Demokratie« #11 am 21/4). Eva von Redecker lädt am 3/4 die Theologin Britta Müller-Schauenburg in den »Maschinenraum der Zukunft« ein, um mit ihr und Botchen die „Sprache der Religion“ zu erörtern und Benjamin Sprick hat »Im Keller der Metaphysik« am 23/4 den Verfassungsrechtler und Professor für Öffentliches Recht Christoph Möllers zu Gast.
Es gelten die aktuellen Hygienverordnungen, siehe unter www.schauspielhaus.de
Zum festen Bestandteil des Online-Angebots des SchauSpielHauses zählt aber weiterhin die Ensemble-Reihe das »Haus der Geister«.
Für aktuelle Streaming-Angebote siehe www.schauspielhaus.de. Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg St. Georg, Kartentelefon: 040 248 71-3
www.schauspielhaus.de

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."














