Nachrichten
Lesung zum Tag der Befreiung am 8. Mai
Am kommenden Sonntag, 8. Mai 2022 - dem Tag der Befreiung - lesen um 18 Uhr die Schauspieler Rolf Becker und Toini Ruhnke gemeinsam mit dem Ensemble der Bagonghi Compagnie Hamburg zum Gedenken an die Opfer des Holocaust in der St. Georgskirche am Hamburger Hauptbahnhof. Texte von Peter Weiss, Elsa Morante und Miguel Hernández. "Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben. Daher müssen wir unsere Geschichten weitergeben, aufschreiben und versuchen, möglichst viele von euch zu erreichen. Ihr müsst dann unsere Geschichte weitertragen, ihr müsst uns eine Stimme geben." Diesen Appell richtete Esther Bejarano (1924 - 2021), die das Konzentrationslager Auschwitz überlebt hatte, an zwei Jugendliche, mit denen sie kurz vor ihrem Tod ein langes Gespräch führte. "Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind", sagt sie. Gegen das Vergessen richtet sich auch der Tag der Befreiung am 8. Mai, der Tag, an dem mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa ein Ende fand und der Faschismus besiegt worden war. Dass dieser Tag der doppelten Befreiung von Krieg und Nationalsozialismus kein Tag der Niederlage ist, sondern ein Tag des Neuanfangs, der zum offiziellen bundesweiten Gedenktag gemacht werden müsse, forderte Esther Bejarano in einem offenen Brief an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Januar 2020.
Online Sprechstunde am 4. Mai: Krankengeld, Rechte und Pflichten
Ob Burnout, Unfall oder komplizierte Operation – wer längere Zeit arbeitsunfähig ist, hat meist einen Anspruch auf Krankengeld von seiner gesetzlichen Krankenkasse. Die regelmäßigen Überweisungen sichern die Existenz, wenn Arbeitgeber oder Arbeitsagentur aufgrund einer Erkrankung kein Geld mehr zahlen. Doch der Bezug von Krankengeld geht oft mit vielen Fragen einher. Zudem gibt es immer wieder Probleme mit der Bewilligung oder Zahlung von
Ein Maler und Plastiker aus St. Georg - Atelierbesuch
Das Atelier liegt etwas versteckt am Durchgang zum Haus des Handwerks in der Langen Reihe. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet hier der Maler und Plastiker Ulrich Rölfing, "denn in St. Georg finde ich jede Menge Inspirationen für meine Werke", berichtet er. Porträt-Plastiken des Künstlers der sieben berühmtesten Seefahrer und Entdecker sind zum Beispiel im Maritimen Museum der Hafen City ausgestellt oder Großplastiken wie der "Lebensbaum" befinden sich im öffentlichen Raum. Widmet er sich seiner ausdrucksstarken Malerei verbindet er seine Ideen häufig mit aktuellen Themen, wie eine Porträtserie der Hamburg St. Georger "Religionsrepräsentanten", oder er beschäftigt sich mit "Geflüchteten", Menschen, denen die Flucht nach Deutschland geglückt
Oscuridades - Konzert am 30. April um 19 Uhr
Das Konzert mit dem Titel Oscuridades, das spanische Wort "oscuridad" ist übersetzt Dunkelheit, doch die Wortbedeutung ist vielfältiger nämlich Düsternis, Dämmerlicht, Undeutlichkeit sind nur einige von vielen. Das Programm der handverlesenen Sängerinnen des Frauenchors ensemble vertueux widmet sich einer Messkomposition von Benjamin Britten, den vier Gesängen der Suite de Lorca von Einojuhani Rautavaara auf Texte des spanischen Dichters Federico García Lorca und den
OSTERN in der St. Georgskirche feiern
KARFREITAG
15. April, 14:15 Uhr, auf dem Vorplatz der St.Georgskirche am Hbf
Interreligiose Friedensandacht vor der Kirche (an der mittelalterlichen Kreuzigungsgruppe)
„Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Betend Mut zum Sprechen finden. Mit Pastorin Elisabeth Kühn, Pastor Peter Sorie Mansaray, Mehmet Karaoglu, Vorsitzender im Bündnis der Islamischen Gemeinden, Mehdi Aroui, Vorstand der SCHURA, und weiteren interreligiösen Partner*innen
Anschließend um 15 Uhr in der Kirche Musik zur Sterbestunde Jesu: Matthew Coleridge,
Requiem | Andrew Smith, Stabat Mater
Tjark Pinne (Orgel), Johanna Heesch (Cello) und Jenny Kalbfleisch (Sopran)
Projektchor St. Georg | Leitung: Martin Schneekloth
Eintritt frei, stattdessen werden Spenden für die Kirchenmusik erbeten
Das Requiem des britischen Komponisten Matthew Coleridge aus dem Jahr 2016 wird in der St. Georgskirche seine Erstaufführung in Deutschland erleben. Musikalisch orientiert sich das Werk an der Klangwelt der Gregorianik und der Renaissance, nutzt aber zeitgemäßer harmonische Ideen. Coleridge verzichtet bewusst auf plakative Darstellungen von Engelsharfen oder Höllenfeuern, es dominieren meditative und intime musikalische Momente.
OSTERSONNTAG
17. April, 6 Uhr, St. Georgskirche am Hbf
OsterFROHgottesdienst in der St. Georgskirche
Mit Pastorin Elisabeth Kühn, Pastor Thomas-Lienau-Becker und Team, Martin Schneekloth (Musik)
Anschliesend Osterfrühstuck auf dem Alsterdampfer.
Bitte Kaffee oder Tee mitbringen, für alles Weitere ist gesorgt.
OSTERSONNTAG
17. April, 11 Uhr, Ostern auf dem Kirchhof der St. Georgskirche am Hbf
Familiengottesdienst
Mit Pastorin Elisabeth Kühn und Pastor Dr. Julian Sengelmann, Martin Schneekloth (Musik)
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SUCHANZEIGE der Kirche:
Um eine regelmäßige Kirchenöffnung gewährleisten zu können
an Samstagen nach Absprache, von 12 bis 14 Uhr
Ort: St. Georgskirche am Hbf (Hl. Dreieinigkeitskirche)
Hierfür werden Menschen gesucht, die Lust haben, zusammen mit anderen Beteiligten dafür Sorge zu tragen, ein öffentliches Denkmal der Allgemeinheit zugänglich zu machen, sich mit dem religiösen Ort und seinen vielfältigen Nutzungen zu beschäftigen und dieses Wissen auf Nachfrage interessierter Besucherinnen und Besucher zu vermitteln.
Ansprechpartner: Wolfgang Finsterer - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."















