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Watt homma dann eloh? - eine Gedanken-Collage an die Heimat Hunsrück
Stadtteilportal Hamburg-St.Georg-Redakteurin Marina Friedt lebt seit zwanzig Jahren auf St. Georg. Geboren in Idar-Oberstein – wie Bruce Willis – sind ihre Wurzeln im Hunsrück. Den schroffen Dialekt, den sie als Kind lernte und den manche
Redakteure als quälend empfinden, spricht sie nur im engsten Freundes- und Familienkreis. Oder, um mit groben Tönen zu überraschen wie: Watt homma dann elo? (Was haben wir denn da?) oder: Dau mit deine örscherische Fikscha (Du mit deinen ungemachten Zöpfen …) Bei der Eröffnung des Café Heimat am 6. Oktober in Morbach/Hunsrück im Elternhaus des Heimat-Epos-Erfinders Edgar Reitz, dessen Film "Die andere Heimat" gerade in den Kinos läuft, war das "Hunsrikker Platt" der Schlüssel zum Gespräch mit dem Filmemacher, der jüngst für sein Lebenswerk auf den Filmfest in Cannes geehrt wurde. Das Abhören der Interview-O-Töne verschmolz zu einer Gedanken-Collage zur gemeinsamen Heimat.
Der Hunsrück, unendliche Weiten und Hügel – heute wie früher. Fast 30 Jahre nach seinem Fernsehdebüt "Heimat", das 1984 Millionen Zuschauer begeisterte, bringt Filmdokumentar Edgar Reitz "Die andere Heimat" in die Kinos. Die Idee zum Heimat-Film kam dem Regisseur im Winter 1978 auf Sylt. Die Schneekatastrophe hatte den Norden Deutschlands fest im Griff und Edgar Reitz eine Krise:
Dreck muss weg!?
Ein nicht enden wollendes Thema. Quartiersmanager Wolfgang Schüler bemüht sich gemeinsam mit den Mitgliedern der IG Steindamm seit Jahren darum das Thema Dreck beziehungsweise Müll in den Griff zu bekommen. Auch wird künstlerisch über Hausmüll, Sondermüll, Sperrmüll und sämtliche Ausrichtungen von Müll in St. Georg nachgedacht, kommuniziert und produziert. Eine Großveranstaltung wie zum Beispiel die Christopher Streetday Parade zieht unmittelbar nach ihrem Ende eine Karawane von Müll-Lastfahrzeugen
Hilferuf des Kulturlofts Einklang
In gut einem Jahr hat sich das Kulturloft Einklang in der Lindenstraße 21 zu einem neuen Geheimtipp für Kulturschaffende und - interessierte entwickelt. Etwas versteckt in einem Hinterhof verbirgt sich das charmante Loft. In toller Atmosphäre fanden dort Konzertabende und Lesungen statt. Die neu entwickelte Veranstaltungsreihe "Klassik-meets-Art-Performance" wurde gut vom Publikum angenommen, desgleichen das Angebot den leidenschaftlichen Tanz Tango zu erlernen, erzählt begeistert Chefin Patricia Russu. Doch nun droht Unheil für das Kulturloft.
Hansabrunnen sprudelt wieder
Umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Fugen und der Wasserpumpe führten dazu, dass der schöne Hansabrunnen auf dem neu gestalteten Hansaplatz im herrlichen Sommer 2013 nicht sprudeln konnte. Eine große Enttäuschung insbesondere für Touristen! Doch nun ist die wasserlose Zeit beendet und das Gerüst entfernt. Bezirksamtsleiter Andi Grote eröffnete den renovierten Brunnen, wobei sich der Himmel über Hamburg St. Georg ebenfalls von seiner wasserreichen Seite zeigte! Bleibt zu hoffen, dass die Kälteperiode nicht zu schnell einsetzt, denn dann muss das Wasserspiel des Hansabrunnens wieder eingestellt werden.bgb
Foto:Barbara Gitschel-Bellwinkel
Genussmesse eat@STYLE im Schuppen 52
Im letzten Jahr fand BIOerleben auf dem Hansaplatz statt, eine Veranstaltung rund um regionale Produkte und kulinarische Genüsse. In neuem Gewand und an anderem Ort findet eine Fortsetzung in diesem Jahr statt. Auf der eat@STYLE Messe präsentieren sich unter dem Dach der länderübergreifenden Initiative "Aus der Region-für die Region": Gastronomen, Köche, Landwirte und Lebensmittel-Handwerker. Gemeinsam ist Ihnen ihr Engagement für

frei nach Winston Churchill: "Etwas aufzubauen mag langsame und mühsame Arbeit von Jahren sein. Es zu zerstören kann der gedankenlose Akt eines einzigen Tages sein."















